Der 4x4 hat keine festen Mittelsteine und keine eigene Methode: Er wird auf einen 3x3 REDUZIERT. Mittelflächen bauen, Kanten paaren, wie gewohnt lösen — mit einer Falle: zwei Paritätsfälle, die es beim 3x3 nicht gibt, jeder mit eigenem Algorithmus.
Halte den Würfel wie immer: Weiß unten, Gelb oben. Neu ist hier nur, dass jede Seite mehr als eine Schicht hat — die Notation ergänzt die gewohnten Drehungen deshalb um zwei Familien.
Phase 1: Die Mittelflächen
Die Mittelflächen
Fasse die Mittelsteine jeder Fläche zu einem 2x2-Block einer Farbe zusammen. Das ist die intuitivste Phase und die, die man vor allem nach Augenmaß macht: Dreh eine innere Schicht, um den gewünschten Stein nach oben zu holen, setz ihn an seinen Platz und dreh die Schicht zurück. Wichtig ist nur, die schon fertigen Mittelflächen nicht zu zerstören.
Wenn die Phase fertig ist. Alle sechs Flächen mit einem einfarbigen Mittelblock. Die Kanten sind noch ein Chaos — das ist normal, du hast sie noch nicht angefasst.
Einen Stein in seine Mitte bringen
Das leitest du dir her, statt es auswendig zu lernen: Hol den Stein mit einer inneren Schicht nach oben, dreh die obere Fläche zum Ausrichten und dreh die Schicht zurück. Was auf einer Seite hochkommt, geht auf der anderen wieder runter.
So hältst du ihnDer Block, den du baust, vorne; der gesuchte Stein oben.
Diese Phase leitest du dir her, statt sie auswendig zu lernen: Es gibt keinen Algorithmus.